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NoSpamProxy 10: Angepasstes Verhalten beim Active-Directory-Abgleich

Die Einführung von NoSpamProxy 10 am 11. August bringt viele neue spannende Funktionen mit. Eine Änderung, die von Bestandskunden besonders zu beachten ist, wurde im Rahmen des Benutzerabgleichs mit dem Active Directory gemacht.


Bisher wurden deaktivierte Benutzerkonten auch in der NoSpamProxy Datenbank automatisch deaktiviert. Dies führte unter anderem dazu, dass Verwender einer Shared Mailbox in Microsoft Exchange keine E-Mail bekamen. Der Windowsbenutzer einer Shared Mailbox ist standardmäßig deaktiviert und somit in der NoSpamProxy-Umgebung für den E-Mail-Empfang gesperrt.
Dies und andere Szenarien im Exchange-Umfeld machten es nötig, den Active-Directory-Abgleich zu modifizieren. In Zukunft werden immer alle Benutzer importiert, die über eine E-Mail-Adresse verfügen und der Domänenname in den „Eigenen E-Mail-Domänen“ hinterlegt ist. Dabei sucht NoSpamProxy nach wie vor in den Feldern „proxyAddresses“ und „mail“ nach SMTP-Adressen mit einer bekannten Domäne und importiert das Objekt anschließend. Wenn dieses Verhalten nicht gewünscht ist, können Kunden in Zukunft den Import wie gewohnt über eigene LDAP-Filter einschränken.
Bei Updateinstallationen ist folgendes zu beachten: Falls Sie in den Einstellungen des AD-Konnektors bisher eingestellt hatten, dass auch deaktivierte Benutzer repliziert werden, wurden diese Benutzer auch im NoSpamProxy als deaktiviert angezeigt. Diese Benutzer werden nach dem Update automatisch aktiviert. Wenn Sie bislang eingestellt hatten, dass nur aktivierte Benutzer repliziert werden sollen (das war die Standardeinstellung), werden nun weitere Benutzer synchronisiert. Sollen nicht alle Benutzerobjekte importiert werden, müssen im Vorfeld entsprechende LDAP Filter entwickelt werden. Eine gute Wissensdatenbank zur Entwicklung von LDAP Filtern finden Sie bei Lex – The LDAP Explorer.
Alternativ müssen die entsprechenden Benutzer im NoSpamProxy manuell deaktiviert werden.

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