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Neue Version NoSpamProxy 11 verfügbar

Seit dem 13. Juni ist die Version 11  von NoSpamProxy verfügbar. Neben vielen kleineren Verbesserungen ist die Disclaimer-Option ist das herausragende Merkmal dieser Version. Einheitliche oder aktuelle E-Mail Signaturen sind ein Dauerbrenner in den IT Abteilungen, der immer noch unnötig Ressourcen bindet oder über Nischenwerkzeuge realisiert wird, die als Erweiterung des jeweiligen Mailservers gepflegt werden müssen. Über NoSpamProxy lässt sich diese Anforderung nun elegant ohne zusätzliche Software lösen.
Die Version 11 kann problemlos über die Version 10.x installiert werden. Alle getroffenen Einstellungen in der Oberfläche bleiben erhalten. Bitte beachten Sie dennoch grundsätzlich die Allgemeinen Updateinformationen auf unserem Blog.

NoSpamProxy Disclaimer
Unter Zuhilfenahme von Templates in Verbindung mit feingranularen Regeln können die Disclaimer-Administratoren das Aussehen der ausgehenden E-Mails den jeweiligen Firmenrichtlinien anpassen. Die Rolle des Disclaimer-Administrators muss nicht zwangsläufig die IT-Abteilung übernehmen, sondern kann beispielsweise Mitarbeitern der Marketing-Abteilung übertragen werden. Die Konfiguration erfolgt komfortabel über eine leicht zu bedienende Web-Oberfläche. NoSpamProxy Disclaimer liefert bereits vorgefertigte Mustervorlagen, um den Einstieg  zu erleichtern. Diese können nach Belieben angepasst werden.

Anpassungen des Farbschemas nun in der GUI
Eine weitere Erhöhung des Komforts zur Umsetzung von Firmenrichtlinien hinsichtlich des CIs, ist die Möglichkeit zur Anpassung des Designs von Benachrichtigungen und des Web Portals in der GUI. Bislang mussten diese Einstellungen in den jeweiligen Vorlagendateien erfolgen. Darüber hinaus bleiben die getroffenen Einstellungen bei Updates nun erhalten.

DMARC, DKIM und SPF-Überprüfung
NoSpamProxy überprüft nun über eine entsprechende Aktion bei eingehenden E-Mails etwaig vorhandene SPF, DKIM und DMARC-Einträge. Die Ergebnisse können in der Nachrichtenverfolgung ausgelesen werden. Eine Auswertung aller eingehenden Verbindungen ist ohne Weiteres mittels PowerShell möglich. Ein Beispiel-Script ist unter https://github.com/noSpamProxy/Reports/tree/master/get-DMARCReport bereits verfügbar.

Inhaltsfilter nun auch Empfänger-basiert
Die Inhaltsfilter können nun auch auf Basis des Empfängers erstellt werden. Somit sind deutlich feinere Ausnahmeregelungen möglich.
Beispiel: Alle ausgehenden E-Mails (interner Absender) dürfen nicht größer als 10MB sein. E-Mails an ein externes Beratungsunternehmen dürfen jedoch 100MB groß sein.

Interne und externe Download-Links möglich
In den Eigenschaften des Web Portals für Large Files können nun sowohl URLs für den Zugriff von intern, als auch von extern angegeben werden. Dies ermöglicht eine flexiblere Integration in komplexere Netzwerkstrukturen.

Verhalten beim Entfernen von Anhängen
Wenn eine E-Mail die eingestellte Größenbeschränkung überschreitet, werden nun alle Anhänge von der E-Mail entfernt. Bislang wurden Anhänge nur so lange entfernt, bis die Gesamtgröße der E-Mail den gewünschten Schwellwert unterschreitet. Auf Wunsch ist dieses Verhalten anpassbar.

Hochlade-Informationen an E-Mails
Wenn NoSpamProxy einen Anhang von der E-Mail entfernt und ihn auf das Web Portal verschiebt, ist es möglich, einen Text an den Anfang der E-Mail zu schreiben, der den Empfänger der E-Mail über das Entfernen informiert.

Optional Anhänge nicht mehr in PDF-Mails einbinden
Optional kann nun eingestellt werden, dass Anhänge in PDF-Mails nicht mehr Bestandteil der PDF-Datei werden, sondern über das Web Portal ausgetauscht werden. In der PDF-Datei verbleibt lediglich der Link zur Datei. Dies dient zur Unterstützung von nicht Standard-konformen PDF-Readern, vor allem auf mobilen Geräten.

Erinnerungsmail wenn auf Einladung nicht reagiert wird
Ebenfalls neu im Bereich der PDF-Mail ist die erneute Benachrichtigung eines externen Empfängers, falls er nach 24 Stunden noch nicht auf die initiale Einladung reagiert hat, sich ein Passwort auf dem Web Portal zu vergeben.

Des Weiteren ist nun in der GUI einstellbar, ab wann der Zustellversuch einer als „Automatisch zu verschlüsseln“ gekennzeichneten E-Mail abgebrochen werden soll. Bislang erfolgte dies nach drei Tagen und konnte nicht geändert werden.

Revozieren von SwissSign-Zertifikaten
Es ist nun möglich, über die NoSpamProxy GUI auch die Zertifikate von SwissSign zu revozieren. Bisher musste dies über die Web-Oberfläche von SwissSign durchgeführt werden.

AES256 wird Standard-Algorithmus
Um die Sicherheit von Nachrichten noch weiter zu erhöhen, verwendet NoSpamProxy nun immer AES256 als standardmäßigen Verschlüsselungs-Algorithmus. Erst wenn die Gegenseite signalisiert, dass sie diesen hohen Standard nicht unterstützt, verwendet NoSpamProxy einen schwächeren Algorithmus.

Level of Trust Erweiterung
Das Level of Trust System wurde weiter ausgebaut. Bei der Prüfung des Address-Pairing-Bonus wird nun der komplette Active Directory Benutzer mit all seinen E-Mail-Adressen geprüft. Dies erweitert die Flexibilität der Lösung.
Zusätzlich wurde der Kommunikationsbonus um eine Unschärfe erweitert. Bislang wurde im Bereich dieses Teilbonussystems die E-Mail-Adresse des Absenders in Kombination mit der Empfänger-Domäne und dem Betreff gelernt. In der neuen Version merkt sich NoSpamProxy die Absender-Domäne in Kombination mit der Empfänger-Domäne und dem Betreff und macht das Level of Trust-System noch flexibler, vor allem im Bereich von Gemeinschaftspostfächern.

Neue Cyren-Engine
Mit NoSpamProxy 11 wird eine neue Cyren-Engine verteilt, welche darüber hinaus die sogenannte „Olympus-Technologie“ verwendet. Hinter Olympus verbirgt sich eine der umfangreichsten Datenbanken mit Malware-Signaturen aus den letzten 25 Jahren. Die Trefferrate wird dadurch noch weiter erhöht.

Reverse DNS-Prüfung
Bei eingehenden E-Mails kann nun geprüft werden, ob die einliefernde IP-Adresse über einen RDNS-Eintrag verfügt. Diese Form der Absender-Reputationsprüfung ermöglicht einen frühzeitigen Abbruch der E-Mail-Übertragung und verringert somit die benötigte Bandbreite für den E-Mail-Empfang.

Anpassung des Active Directory Import-Filters
In den Eigenschaften der Active Directory-Synchronisation kann nun die Option „Nur die primäre Adresse“ ausgewählt werden. Es werden fortan nur noch E-Mails für die sogenannte „Standardadresse“ der Benutzer angenommen.

Benachrichtigung bei Löschung von angehaltenen E-Mails
Wenn ein Administrator eine E-Mail in der Warteschlange „Angehaltene E-Mails“ löscht, kann er den Absender der Nachricht über diesen Vorgang informieren.