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Neue Version NoSpamProxy 10

Cloud Readiness

Ursprünglich für den On-Premise-Einsatz in Windows-Server-Umgebungen ausgelegt, präsentiert sich NoSpamProxy in der aktuellen Version 10 erstmals als vollständig cloud-fähige Lösung. NoSpamProxy wurde im neuen Release 10 um einen Office 365-Connector erweitert und vollständig ‚Cloud ready‘ gemacht. So können Kunden ihre Mail-Kommunikation auch in der Cloud sehr komfortabel Gateway-basiert verschlüsseln und unerwünschte Inhalte in E-Mails stoppen.

E-Mail-Verschlüsselung am Gateway bietet Unternehmen ein hohes Maß an Transparenz und Bedienkomfort – galt in Office 365-Umgebungen aufgrund des relativ komplexen Routings aber lange Zeit als schwer zu implementieren. Der Einsatz von Gateways – und damit auch von UTM-Appliances – war nicht ohne Weiteres möglich. Mit dem neuen Office 365-Connector schafft Net at Work die Voraussetzungen für eine sichere, zentralisierte Verschlüsselung in der Cloud: Dabei wird NoSpamProxy 10 als vorgeschaltetes Gateway vor die Server von Microsoft implementiert. Auf diese Weise ist das E-Mail-Security-Gateway in der Lage, den gesamten ein- und abgehenden Traffic auf unerwünschte Inhalte zu prüfen und für die Anwender vollkommen transparent zu verschlüsseln. Die Lösung eignet sich sowohl für cloudbasierte als auch für hybride Umgebungen und kann über Microsoft Azure selbst ebenfalls als SaaS-Lösung genutzt werden. Damit ist NoSpamProxy eine überaus interessante und flexible Alternative für Unternehmen, die sich vollkommen von der On Premise-IT verabschieden möchten.

Engere Integration mit Active Directory

NoSpamProxy unterstützt bereits seit einiger Zeit eine enge Verzahnung mit vorhandenen Active Directory-Servern sowie die AD-basierte Vergabe von digitalen Zertifikaten. In Release 10 wird die Integration nun abermals vertieft: Administratoren haben ab sofort die Möglichkeit, in NoSpamProxy hinterlegte Regeln mit einem einzigen Klick bestehenden AD-Gruppen zuzuweisen – etwa um für alle Mitarbeiter der Gruppe „Vertrieb“ die gleiche Größenbegrenzung für Anhänge durchzusetzen. Das sorgt nicht nur für ein wesentlich effizienteres Policy-Enforcement, sondern ermöglicht es auch, routinemäßige Administrationstätigkeiten innerhalb des IT-Teams flexibler zu delegieren.

Erweitertes Outlook-Add-in

In Release 10 wurde das Microsoft Outlook-Add-on so modifiziert, dass es Anwender bereits bei der Erstellung einer E-Mail über eventuelle Regelverstöße informiert. Wird etwa ein zu großes Attachment oder eine für den Versand gesperrte Datei angehängt, warnt ein kurzes Pop-up den Benutzer und gibt ihm so die Gelegenheit, den Regelverstoß zu korrigieren – statt, wie bei vielen anderen Lösungen, erst Stunden nach dem Klick auf „Senden“ eine Fehlermeldung zu erhalten.

Optimierung des E-Mail-Managements

Um eine einfache Administration und die durchgängige Einhaltung der Security-Vorgaben sicherzustellen, lässt sich das Management der E-Mail-Anhänge in Release 10 über eine zentralisierte Richtlinie steuern. Der Administrator kann über eine einheitliche Oberfläche mit wenigen Klicks definieren, wie im ein- und abgehenden E-Mail-Verkehr mit welchen Formaten und Dateigrößen umzugehen ist – und so beispielsweise sicherstellen, dass übergroße Dateien automatisch aus der E-Mail entfernt und via Web-Server bereitgestellt werden. Darüber hinaus hat Net at Work das Security Gateway um grundlegende DLP-Funktionalitäten erweitert. Administratoren hinterlegen hierfür auf dem NoSpamProxy-Server eine Liste von Schlüsselwörtern. Sobald eines dieser Wörter im Body einer E-Mail auftaucht, wird die E-Mail gestoppt und der zuständige Administrator benachrichtigt.

Automatische Einbindung von D-Trust-Zertifikaten

Die letzte wichtige Neuerung in Release 10 betrifft die Unterstützung der digitalen Zertifikate von D-Trust. Als offizieller Nachfolger von Signtrust und Tochtergesellschaft der Bundesdruckerei genießt D-Trust schon heute einen sehr guten Ruf als überaus verlässliche Certificate Authority. Wir freuen uns sehr, dass wir die digitalen Zertifikate als einer der ersten Hersteller in unsere Lösung integrieren konnten – zumal es sich um einen renommierten deutschen Anbieter handelt, der unsere Philosophie, den Kunden auf Wunsch IT-Security ‚Made in Germany‘ zu bieten, optimal unterstützt.

Das direkte Upgrade einer bestehenden Installation wird erst ab Version 9.0 oder neuer unterstützt. Beachten Sie bitte in allen Upgradeszenarien unbedingt die Installationsanleitung.

Mit Erscheinen dieser Version endet der Support für alle Versionen vor 8.5. 32-Bit-Windows-Server werden ebenfalls nicht mehr unterstützt.

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