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SSL Zertifikat für den Zugriff auf die Disclaimer Seite ändern

Wenn Sie ein spezielles eigenes SSL-Zertifikat zur Absicherung der Management Webseite des Disclaimer-Tools nutzen möchten, so ist dies problemlos möglich. Hierzu muss das gewünschte Zertifikat mit dem privaten Schlüssel im Zertifikatsspeicher des Computerkontos auf der Intranetrolle unter “Eigene Zertifikate” hinterlegt sein. Im Trainingsvideo zum Einbinden eines eigenen TLS-Zertifikats wird dies unter anderem für die Gatewayrolle erklärt. Die manuelle Rechteanpassung für die Intranetrolle ist jedoch nicht notwendig, dies wird vom folgenden Powershell-Kommando für Sie erledigt.

Wenn das Zertifikat sich im Zertifikatsspeicher auf der Intranetrolle befindet, führen Sie auf dieser als lokaler Administrator eine mit Admin-Rechten gestartete Powershell aus. In dieser setzen Sie dann folgendes Kommando ab:

Set-NspWebApiConfiguration -ShowCertificateSelectorUI

Es öffnet sich nun ein Fenster, in der Ihnen die verfügbaren Zertifikate angezeigt werden. Wählen Sie das gewünschte Zertifikat aus und bestätigen Sie die Auswahl. Starten Sie nun noch die Intranetrolle neu und Ihr Zertifikat ist auf der Disclaimer-Tool-Management-Webseite aktiv.

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Von Version 12.0

Beachten Sie bitte immer zusätzlich die Hinweise im Installationshandbuch und die generellen Update Hinweise​ hier in der Knowledge Base.

​Vor dem Update sollten Sie sicherstellen, dass .NET Framework mindestens in der Version 4.6.2 installiert ist und die SQL Server Version mindestens 2008 R2 entspricht.

Upgrade NSP

​Beim Update von der Version 12.0 auf die Version 12.1 bleiben, alle Einstellungen und Benutzerinformationen erhalten. Lediglich die Proxy-Einstellungen und inhaltliche Anpassungen der Vorlagendateien müssen wie gewohnt gesichert und nach dem Update wieder installiert werden. Dieser Vorgang ist bei den generellen Update-Hinweisen​ beschrieben.​

Outlook Add-In

Das Update des Gateways und des Web Portals erfordert zwingend auch ein Update des Outlook Add-Ins, da sonst die Kommunikation mit dem Web Portal nicht mehr gegeben ist.

Von Version 11.1

Beachten Sie bitte immer zusätzlich die Hinweise im Installationshandbuch und die generellen Update Hinweise​ hier in der Knowledge Base.

​Vor dem Update sollten Sie sicherstellen, dass .NET Framework mindestens in der Version 4.6.2 installiert ist und die SQL Server Version mindestens 2008 R2 entspricht.

Upgrade NSP

​Beim Update von der Version 11.1 auf die Version 12.1 bleiben, bis auf eine kleine Ausnahme, während des Updates alle Einstellungen und Benutzerinformationen erhalten. Lediglich die Proxy-Einstellungen und inhaltliche Anpassungen der Vorlagendateien müssen wie gewohnt gesichert und nach dem Update wieder installiert werden. Dieser Vorgang ist bei den generellen Update-Hinweisen​ beschrieben.

Upgrade der Inhaltsfilter-Einstellungen

Die bisher getroffenen Einstellungen bezüglich der Inhaltsfilter werden 1:1 übernommen und in das neue Format überführt. Dazu werden die in 11.1 konfigurierten Aktionen in die neuen “Aktionen des Inhaltsfilters” migriert und anschließend in den Inhaltsfiltern verknüpft. Die neuen Aktionen tragen die Funktion im Namen, so dass sie leicht zu identifizieren sind. Bitte kontrollieren Sie im Anschluss an das erfolgreiche Setup dennoch die korrekte Konfiguration.

Neu ist die Möglichkeit der Unterscheidung nach einer SMTP-Aktion und nach einer Web Portal-Aktion. Das ermöglicht die Unterscheidung, ob eine Datei im Anhang an einer SMTP-Mail am NoSpamProxy Gateway ankommt, oder direkt über das Web Portal verschickt werden soll. Nach dem Update stehen ausschließlich SMTP-Aktionen zur Verfügung. Solange nichts anderes konfiguriert wird, gelten für Anhange, die über das Web Portal ankommen, dieselben Einstellungen.

Hinweis: In den Regeleinstellungen auf dem Reiter “Allgemein” kann die Inhaltsfilterung ein-/ausgeschaltet werden auf Regelbasis. Falls kein Inhaltsfilter konfiguriert und in Verwendung ist, sollte dies auf ausgeschaltet stehen.

Upgrade der Nachrichtenverfolgung

Das Format der Nachrichtenverfolgung in der Datenbank hat sich grundlegend geändert. Erst nach dem erfolgreichen Update auf Version 12.1, wird die Intranetrolle die alten Daten in das neue Format migrieren. Das führt dazu, dass die Nachrichtenverfolgungsdaten die vor dem Update erstellt wurden, erst ca. 15 Minuten nach dem Update zur Verfügung stehen. Diese Zeit variiert stark und richtet sich im wesentlichen nach den vorhandenen Daten und der Belastbarkeit der Maschine. Schlägt die Migration fehl, wird eine Warnung auf der Einstiegsseite angezeigt.

Neuer Filter “Reputationsfilter”

Mit NoSpamProxy 12.1 wird erstmals der Reputationsfilter eingeführt. Dieses neue System bringt insgesamt 9 unterschiedliche Prüfungen mit, die sich allesamt auf die Herkunft der E-Mail konzentrieren. Nach dem Update auf Version 12.1 ist dieser Filter nicht aktiviert. Bitte fügen Sie den Filter “Reputationsfilter” in Ihr Regelwerk händisch hinzu und übernehmen idealerweise die vor eingestellten Werte.

Outlook Add-In

Das Update des Gateways und des Web Portals erfordert zwingend auch ein Update des Outlook Add-Ins, da sonst die Kommunikation mit dem Web Portal nicht mehr gegeben ist.

NoSpamProxy Management Konsole

Ab der Version 12.1 ist es notwendig für den Zugriff der Management Konsole, von einem anderen System aus, auf die Intranetrolle zusätzlich den Port 6061/HTTPS frei zu schalten.

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Empfehlungen zu Upgrade-Pfaden

In der Praxis taucht immer wieder der Fall auf, dass eine oder mehrere Versionen von NoSpamProxy übersprungen wurden und sich nun die Frage stellt, ob ein Upgrade oder gar eine Neuinstallation auf die aktuelle Version sinnvoll ist. Dieser Artikel soll Ihnen dabei durch die Erfahrung aus dem Support helfen, hier die richtige Entscheidung zu treffen und ggf. mit Verweis auf zusätzliche Maßnahmen künftige Probleme vermeiden.

Beachten Sie bitte, dass dieser Artikel nicht detailliert auf die einzelnen Upgrade Schritte eingeht, hierzu finden Sie weitere Artikel und Installations- und Upgrade Anleitungen in unserer Knowledge Base in der Kategorie “Update Informationen”, sondern nur das sinnvolle Vorgehen und Besonderheiten beschreibt.

Generelles zu 32-Bit-Windows-Installationen

Da neuere NoSpamProxy-Versionen ab Version 10 keine 32-Bit-Windows-Installationen unterstützen, müssen diese Systeme, sofern ein Upgrade auf die aktuelle Version noch gewünscht ist, zuerst auf ein 64-Bit-Windows ab Windows 2008 R2 oder neuer migriert werden. Windows 2008 SP2 ist nicht ausreichend, da dieses System einige Limitationen hat, die einem wirksamen Betrieb im Weg stehen! Ansonsten beachten Sie bitte die weiteren Hinweise zur von Ihnen eingesetzten Version.

Upgrade von Versionen älter als 7.6

Ein Upgrade von Versionen älter als 7.6 ist in den seltensten Fällen sinnvoll, da sich zwischenzeitlich sehr viel am NoSpamProxy getan hat. Auch birgt ein Upgrade die Gefahr, dass sich Datenbankfehler eingeschlichen haben, die im späteren Betrieb zu Problemen führen. Besser ist hier eine komplette Neuinstallation auf einem neuen System. Der Konfigurationsassistent hilft Ihnen, ein zeitgemäßes Regelwerk zu erstellen, das Sie ggf. noch um eine White- und Blacklist und andere wirklich weiterhin benötigte Sonderregeln ergänzen. Das Level-of-Trust-System bildet sich in der Praxis so schnell wieder neu, dass auch hier mit keiner Erhöhung der False-Positive-Rate gerechnet werden muss.

Upgrade von Versionen 7.6 bis 7.8

Wenn keine große Anpassungen am Regelwerk vorliegen oder nicht sehr viele Zertifikate (>200 aktuell aktive) in der NoSpamProxy-Encryption-Komponente (ehemals enQsig) genutzt werden, empfiehlt sich auch hier eine komplette Neuinstallation.

Sollten Sie sich für ein Upgrade entscheiden, so aktualisieren Sie bitte zuerst auf Version 8.5 und führen anschließend den Artikel “Fehler 4503, 5372 oder 1213 in der Ereignisanzeige nach Update auf Version 7.8 oder neuer” durch. Anschließend können Sie auf Version 9.2 aktualisieren, von der Sie dann nahtlos den Sprung auf Version 10 vollziehen können. Beachten Sie bitte die Installations- und Upgrade Hinweise der Version 10 und die Änderungen seit Version 9.0!

Upgrade von Version 8.0 bis 8.5

Auch hier gilt, dass eine komplette Neuinstallation in aller Regel die bessere Wahl darstellt.

Sollten Sie von Version 7.x auf diese Version aktualisiert haben und noch nicht den Artikel “Fehler 4503, 5372 oder 1213 in der Ereignisanzeige nach Update auf Version 7.8 oder neuer” durchgeführt haben, so empfiehlt es sich, diesen präventiv einmal vor dem Upgrade auf die Version 9.2 durchzuführen. Beachten Sie bitte, dass Sie nicht direkt von Version 8.0 auf die Version 9.2 aktualisieren können, sondern hier zuvor noch den Schritt über die 8.5 durchführen müssen. Den vorgenannten Artikel führen Sie in diesem Fall, sofern noch nicht geschehen, nach dem Upgrade auf die 8.5 durch.

Upgrade von Version 9.0 bis 9.2

Beachten Sie hier bitte unbedingt die Installations- und Upgrade Anleitung der Version 10! Es haben sich einige Dinge geändert, die einen manuellen Eingriff bzw. die Dokumentation der vorherigen Einstellungen (z.B. bei der Aktion “Anhänge verwalten”) notwendig machen. Da ein direktes Upgrade auf die Version 11 nicht möglich ist, müssen Sie den Zwischenschritt über die unten angebotene 10.1 gehen. Sollten Sie nicht die 9.2 im Einsatz haben, muss das System unbedingt zuvor auf 9.2 gebracht werden.

Upgrade ab Version 10.0

Beachten Sie hier bitte unbedingt die Installations- und Upgrade Anleitung der Version 10! Es haben sich einige Dinge geändert, die einen manuellen Eingriff bzw. die Dokumentation der vorherigen Einstellungen (z.B. bei der Aktion “Anhänge verwalten”) notwendig machen. Ab Version 11.0 benötigen Sie mindestens den SQL Server 2008 R2 Express. Diesen bitte vor dem Upgrade aktualisieren.

Upgrade ab Version 11.1

​Vor dem Update sollten Sie sicherstellen, dass das geforderte .NET Framework installiert ist und die ‘SQL Server’-Version mindestens 2008 R2, besser 2012 oder höher entspricht.​ Alle aktuell unterstützten Versionen finden Sie im Knowledge Base Artikel Systemvoraussetzungen.

Benötigte Altversionen für ein Upgrade

In dem Knowledge Base Artikel NoSpamProxy Software-Archiv finden Sie alle benötigten Altversionen für ein Upgrade auf die aktuelle Version, sollten Sie diesen Weg wählen. Beachten Sie bei Durchführung des Upgrades unbedingt die Installations- und Upgrade Anleitung der jeweiligen Altversion, da teilweise manuelle Eingriffe erforderlich sind. Änderungen, die Sie z.B. beim Upgrade von Version 7.6 auf 8.0 durchführen müssen, müssen Sie auch durchführen, wenn Sie gleich von 7.6 auf 8.5 aktualisieren.

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Generelle Information zu Updates von NoSpamProxy

Bei jeder Updateinstallation von NoSpamProxy sollten Sie folgende Punkte beachten, unabhängig davon, ob es sich um ein Update innerhalb einer Version oder einen größeren Versionssprung handelt.

Proxyeinstellungen

Die Proxyeinstellungen werden in einer Konfigurationsdatei vorgenommen. In der Kategorie “How To’s” finden Sie den Artikel Konfiguration eines Webproxy für NoSpamProxy ab Version 9.2 mit der genauen Vorgehensweise. Leider werden diese Einstellungen bei jedem Update überschrieben und müssen im Anschluss erneut durchgeführt werden. Kopieren Sie sich daher im Vorfeld die entsprechenden Konfigurationsdateien in ein Backup-Verzeichnis, um sie im Nachgang wieder verwenden zu können.
WICHTIG: Bei Updates innerhalb von bspw. 10.1 oder 10.0 können die Dateien 1:1 weiterverwendet werden. Bei Updates von 9.x auf 10.x müssen die Änderungen auf Basis der neuen Dateien durchgeführt werden. Beachten Sie dazu den oben erwähnten Artikel.

Templateanpassungen

Wenn Sie ein Update von NoSpamProxy 10.x oder kleiner auf eine neuere Version durchführen, müssen Sie die Templatedateien von NoSpamProxy noch manuell sichern. In den Artikeln zur Anpassung des Designs des Web Portals und zur Anpassung des Designs der Benachrichtigungen ​wird die Anpassung der jeweiligen Dateien beschrieben. Diese werden zur Version 10.x bei jedem Update überschrieben und müssen im Vorfeld gesichert werden. Nach dem Update können Sie die Dateien wieder in das originäre Verzeichnis zurückkopieren. Mit der Version 11.x ist ein Template-Designer in NoSpamProxy integriert. Ab diesem Zeitpunkt ist dieser Schritt nicht mehr notwendig, es sei denn, Sie haben die Texte in den Templates angepasst.
WICHTIG: Bei Updates innerhalb von bspw. 10.1 oder 10.0 können die Dateien 1:1 weiterverwendet werden. Bei Updates von 9.x auf 10.x müssen die Änderungen auf Basis der neuen Dateien durchgeführt werden. Beachten Sie dazu die oben erwähnten Artikel.

Web Portal

Wenn das Web Portal ohne die Gatewayrolle auf einem Server installiert wurde, muss nach dem Update der Konfigurationslink https://<server-url>/enqsig/admin/configurecyren erneut aufgerufen werden und die Meldung manuell verworfen werden, da sie nicht automatisch ausgeblendet wird, wenn dies erfolgreich durchgeführt wurde.
Anschließend muss der Dienst “NoSpamProxy CYREN Service” auf dem Web Portal neu gestartet werden.