Icon Makefg

Systemvoraussetzungen

, ,
< zurück

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Mindestvoraussetzungen, die für den Betrieb von NoSpamProxy erfüllt sein müssen.

Hinweis: Damit Sie Support-Leistungen in Anspruch nehmen können,

  • müssen die aufgeführten Voraussetzungen mindestens erfüllt sein und
  • es muss ein entsprechender Herstellersupport-Vertrag vorliegen.

Für die nachfolgenden Informationen zu Fremdprodukten übernehmen wir keine Garantie auf Vollständigkeit. Prüfen Sie in jedem Fall auch die Hersteller-Seiten auf Aktualisierungen!

Allgemeine Voraussetzungen

  • Eigener E-Mail-Server, entweder im Firmennetzwerk oder in der Cloud.
  • NoSpamProxy kann NICHT in der Kombination “Domänencontroller + Exchange + NoSpamProxy” auf einem System betrieben werden, da der Betrieb von Exchange auf einem Domänencontroller untersagt wird. Siehe auch Exchange-Server-Unterstützbarkeitsmatrix
  • NoSpamProxy kann auf einem System parallel mit dem E-Mail-Server installiert werden. Diese Kombination ist aber nicht empfohlen, da es auf Grund von doppelten Portbelegungen (meist die Ports 25, 443 und 6060/6061) immer wieder zu Problemen beim Betrieb kommt. Wir empfehlen, bei einem Parallelbetrieb immer die Ports des E-Mail Servers zu verändern, sodass  NoSpamProxy von außen über die Standard-Ports erreichbar ist.

NoSpamProxy verwendet die folgenden Standard-Ports:

  • Port 6060/6061 TCP
    • interne Kommunikation zwischen der Intranet-Rolle und den Gateway-Rollen
  • Port 25 TCP
    • SMTP
    • ein- und ausgehend
    • ist veränderbar
    • wird beim Parallelbetrieb ebenfalls vom Exchange verwendet
  • Port 443 TCP
    • SSL
    • interne und externe Kommunikation mit dem Web Portal
    • ist veränderbar
  • Port 443 UDP
    • interne und externe Kommunikation mit dem Web Portal
    • nur notwendig wenn QUIC für HTTP/3 verwendet werden soll
  • Port 465 TCP
    • POP3
    • Zum Abruf von POP3-Nachrichten
    • Kein Support für NoSpamProxy Protection

Hardwarevoraussetzungen

Die folgenden Angaben sind Mindestvoraussetzungen. Die empfohlene Konfiguration ist abhängig vom E-Mail-Aufkommen und der Nutzung einzelner NoSpamProxy-Funktionen.

  • Arbeitsspeicher 4GB
  • 2 Prozessorkerne
    • virtualisiert oder physikalisch
  • Festplattenspeicher
    • sollte individuell mit dem Support- oder PreSales-Team besprochen werden
    • Wenn Intranet- und Gateway-Rolle ohne Web Portal auf einem System betrieben werden, sollten 100GB ausreichend sein

Unterstützte NoSpamProxy-Versionen

Die folgenden Versionen sind aktuell durch unseren Support abgedeckt:

  • Version 13.2
  • Version 13.1
  • Version 13.0
  • Version 12.2
  • Version 12.1 (wird mit Release von Version 14 nicht mehr unterstützt)
  • Version 12.0 (wird mit Release von Version 14 nicht mehr unterstützt)
  • Version 11.1 (wird mit Release von Version 14 nicht mehr unterstützt)

NoSpamProxy Outlook Add-In

  • Outlook 2010 und neuer

Microsoft Betriebssysteme

  • Microsoft Windows Server 2022
  • Microsoft Windows Server 2019
  • Microsoft Windows Server 2016
  • Microsoft Windows Server 2012 R2
  • Microsoft Windows Server 2012 (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)
  • Microsoft Windows Server 2008 R2 (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)

Microsoft .NET Framework

  • .NET Framework 4.8, unterstützt ab NoSpamProxy Version 13, zwingend erforderlich ab Version 14
  • .NET Framework 4.7.2, zwingend erforderlich ab NoSpamProxy 12.2
  • .NET Framework 4.6.2, unterstützt bis Version 12.1 und älter
  • .NET Framework 4.5.7, unterstützt bis Version 11.1 und älter

Microsoft SQL-Server Express Version

  • Microsoft SQL-Server 2019 Express Version (unterstützt für Windows Server 2016 und höher)
  • Microsoft SQL-Server 2017 Express Version (Unterstützt für Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016)
  • Microsoft SQL-Server 2014 Express Version (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)
  • Microsoft SQL-Server 2012 Express Version (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)
  • Microsoft SQL-Server 2008 R2 Express Version (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)

Für Details zu unterstützten Kombinationen informieren Sie sich bitte auf den offiziellen Microsoft Seiten zu den einzelnen Produkten.

Microsoft SQL-Server Standard/Enterprise

  • Microsoft SQL-Server 2012 SP4 und höher
  • Microsoft SQL-Server 2012 SP3 und niedriger (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)

Microsoft Report Viewer

Für die Installation der Intranet-Rolle wird der Microsoft Report Viewer 2010 benötigt. (wird mit Version 14 nicht mehr benötigt)

Microsoft Visual Studio Tools for Office

Für die Installation des Outlook Add-In werden die Visual Studio Tools for Office 2010 Runtime oder höher benötigt.

Weitere Hinweise

  • Wenn die NoSpamProxy Management Konsole auf einem Windows Server 2012 R2 verwendet wird, kann es vorkommen dass auf der Startseite der Konsole die Neuesten Meldungen nicht angezeigt werden. Die Ursache hierfür ist, dass das Betriebssystem keine sichere Verbindung zur Quelle der Meldungen öffnen kann. Hierfür müssen im Betriebssystem die folgenden beiden TLS Ciphers aktiviert werden mit anschließendem Neustart des Betriebssystems
  • Stellen Sie sicher, dass alle von Ihnen eingesetzte Applikationen von Drittanbietern, die eine Verbindung zu NoSpamProxy aufbauen, durch den jeweiligen Herstellersupport abgedeckt sind. Ist dies nicht der Fall, kann das NoSpamProxy-Supportteam keine Supportleistung anbieten.
  • Achten Sie darauf, dass im lokalen Windows Defender (und weiteren genutzten AV-Scannern) die nötigen Ausnahmen gesetzt sind, um einen reibungslosen Betrieb von NoSpamProxy zu ermöglichen.
  • Falls Sie NoSpamProxy und Microsoft Exchange auf demselben Server installiert haben, stellen Sie vor Installation oder Aktualisierung des Microsoft .NET-Frameworks sicher, dass die jeweilige Version des Frameworks von Exchange unterstützt wird. Eine Übersicht der unterstützten Versionen bietet die Exchange-Server-Unterstützbarkeitsmatrix.
  • Weitere Details zur Installation des Add-Ins können Sie dem Handbuch Outlook Add-In Installation und Gruppenrichtlinien entnehmen. Dort wird auch die Installation mit der MSI-Datei für Softwareverteilungen angesprochen.