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Für die Installation der einzelnen Komponenten von NoSpamProxy gelten die folgenden Mindestvoraussetzungen:

Hardware

  • Kommunikation über das SMTP-Protokoll für ein- und ausgehende Nachrichten.
  • Bei NoSpamProxy Encryption wird außerdem der Empfang von Nachrichten über das POP3-Protokoll unterstützt.
  • Eigener vollwertiger Mailserver
  • 4GB RAM Hauptspeicher
  • 2 CPU-Kerne (virtualisiert oder physikalisch)
  • Der benötigte Festplattenplatz hängt von der Zahl der empfangenen E-Mails und von den eingesetzten Funktionen (NoSpamProxy Protection, NoSpamProxy Encryption, NoSpamProxy
    Large Files usw.) von NoSpamProxy ab. Sprechen Sie unser Support-Team an, um Unterstützung bei der Planung zu bekommen.
  • Port-Umleitung oder Relay-System. NoSpamProxy nimmt statt Ihres bisherigen E-Mail-Servers die Mails auf Port 25 an. Wenn der E-Mail-Server und NoSpamProxy auf dem gleichen System installiert werden, muss der bisherige Port des E-Mail-Servers umgeleitet werden.

System und Infrastruktur

NoSpamProxy

Für die Gateway Rolle und die Intranet Rolle benötigen Sie einen SQL Server. Hier kann während der Installation entweder die kostenlose SQL Server 2012 Express Edition installiert werden oder ein bereits vorhandener SQL Server genutzt werden. NoSpamProxy unterstützt dabei SQL Server ab Version 2008 in der Express, Standard oder Enterprise Edition.

Um das Installationsprogramm von NoSpamProxy zu starten, muss auf dem Server mindestens das .NET Framework 4.7.2 aktiv sein. Alle Komponenten, Rollen und Dienste von NoSpamProxy
benötigen das .NET Framework 4.7.2. Dieses kann während der Installation von NoSpamProxy nachinstalliert werden. Das Installationsprogramm stellt Ihnen einen Link auf das erforderliche .NET-Framework-Setup bereit.

Falls Sie NoSpamProxy und Microsoft Exchange auf demselben Server installiert haben, stellen Sie vor Installation oder Aktualisierung des Microsoft .NET-Frameworks sicher, dass die jeweilige Version des Frameworks von Exchange unterstützt wird. Eine Übersicht der unterstützten Versionen bietet die Exchange-Server-Unterstützbarkeitsmatrix.

Wir empfehlen Windows Server in der aktuellen Version einzusetzen. Die Mindestvoraussetzungen werden in der folgenden Liste aufgeführt.

NoSpamProxy Protection

Windows Server 2008 R2

NoSpamProxy Encryption

Windows Server 2008 R2

NoSpamProxy Large Files

Windows Server 2008 R2

Für die Installation der Gateway Rolle stellen Sie bitte die folgenden Dinge sicher:

  • Funktionierende DNS-Auflösung. Wird von NoSpamProxy Protection für die Auflösung von Realtime Blacklisten und Spam URL Blocklists genutzt. NoSpamProxy Encryption benötigt eine
    DNS-Auflösung für die Überprüfung von Zertifikaten (Zugriff auf ‘Certificate Revocation Lists’ und ‘OCSP’ ).
  • HTTP- und HTTPS- sowie LDAP-Zugriff auf das Internet. NoSpamProxy Protection benötigt den Zugriff für eine der Realtime-Block-Listen und den ‘Cyren AntiSpam’-Filter. NoSpamProxy
    Encryption verwendet HTTP und HTTPS sowie LDAP für die Überprüfung von Zertifikaten (Zugriff auf ‘Certificate Revocation Lists’ und ‘OCSP’ ).
  • Wenn Sie eine Firewall verwenden, müssen die für NoSpamProxy vorgesehenen Ports freigegeben sein (in der Regel ist dies Port 25).
  • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur Gateway Rolle. Diese Ports werden für den initialen Verbindungsaufbau zwischen Gateway Rollen und der Intranet Rolle benötigt. Nachdem alle Gateway Rollen verbunden sind, erfolgt die Kommunikation zu diesen nur noch über die Intranet Rolle.
  • Optional: Beliebiger, dateibasierter OnAccess-Virenscanner

Hinweis: Bitte geben Sie, wenn Sie Ports freigeben, diese sowohl auf der Windows-Firewall wie auch auf Ihrer Perimeter-Firewall frei.

Für die Installation der Intranet Rolle stellen Sie bitte die folgenden Dinge sicher:

  • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur
    Intranet Rolle
  • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von Intranet Rolle zur
    Gateway Rolle
  • Optional: TCP-Verbindung zum Domain Controller über LDAP oder Global Catalog
  • Optional: TCP-Verbindung zum Web Portal über HTTPS.

Für die Installation der Management Konsole stellen Sie bitte die folgenden Dinge sicher.

  • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur
    Intranet Rolle
  • Microsoft Report Viewer 2010. Das Paket kann während der Installation von NoSpamProxy
    nachinstalliert werden. Das Installationsprogramm stellt Ihnen den Link auf das erforderliche
    Setup bereit.

Outlook Add-In

Bei der Installation des Outlook Add-Ins benötigen Sie die nachfolgend aufgeführten Komponenten. Diese Komponenten werden über die Setup-Datei bereitgestellt. Falls Sie das Add-In über eine Softwareverteilung bei den Benutzern bereitstellen, stellen Sie bitte sicher, dass diese Komponenten ebenfalls installiert sind.

  • Outlook 2010 mit Service Pack 2
  • Visual Studio Tools for Office 2010 Runtime” (VSTO) (oder neuer)
  • .NET Framework 4.7.2

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass alle von Ihnen eingesetzte Applikationen von Drittanbietern, die eine Verbindung zu NoSpamProxy aufbauen, durch den jeweiligen Herstellersupport abgedeckt sind. Ist dies nicht der Fall, kann das NoSpamProxy-Supportteam keine Supportleistung anbieten.

Hinweis: Falls Sie NoSpamProxy und Microsoft Exchange auf demselben Server installiert haben, stellen Sie vor Installation oder Aktualisierung des Microsoft .NET-Frameworks sicher, dass die jeweilige Version des Frameworks von Exchange unterstützt wird. Eine Übersicht der unterstützten Versionen bietet die Exchange-Server-Unterstützbarkeitsmatrix.

Hinweis: Weitere Details zur Installation des Add-Ins können Sie dem Handbuch Outlook Add-In Installation und Gruppenrichtlinien entnehmen. Dort wird auch die Installation mit der MSI-Datei für Softwareverteilungen angesprochen.

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Neues Lizenzierungsverfahren

Um NoSpamProxy weiter auf Hybrid- und Cloud-Einsatzszenarien vorzubereiten, wird ab der Version 13 das bekannte Einspielen und regelmäßige Austauschen der Lizenzdatei bei Wartungsverlängerungen entfallen. Stattdessen werden alle Lizenzinformationen in einer gesicherten Datenbank in einem Cloud-Service bereitgestellt. NoSpamProxy-Installationen greifen in regelmäßigen Abständen auf diesen Cloud-Service zu. In diesem Pull-Verfahren werden nur Informationen zur genutzten NoSpamProxy-Version und zum Betriebssystem an den Hersteller übermittelt.

Mit Umstellung des Lizenzverfahrens in Vorbereitung auf die NoSpamProxy Version 13 haben wir verschiedene Verbesserungen eingeführt.

  • Alle Lizenzen werden in einer zentralen und gesicherten Datenbank verwaltet und sind damit immer aktuell verfügbar.
  • Bei Bezug über Anbieter wie beispielsweise den ALSO Cloud-Marketplace kann der monats- und usergenaue Bezug von NoSpamProxy jetzt auch ohne wiederholtes Zusenden und Einspielen neuer Lizenzen automatisch umgesetzt werden.
  • Unstimmigkeiten zwischen Bestellungen und ausgestellten Lizenzen fallen unmittelbar auf und können geklärt werden.
  • Durch den Versand des eindeutigen Links auf ein online immer verfügbares Lizenzzertifikat kann keine als Anlage versandte PDF-Datei mehr verloren gehen.
  • Das Lizenzzertifikat enthält jetzt auch – wie von vielen Partnern gewünscht – den aktuellen Wartungszeitraum des Kunden.
  • Die Lizenzierung des Sandbox-Dienstes ist ebenfalls im Zertifikat ersichtlich.
  • Die bisher gewohnte PDF-Datei mit dem Zertifikat kann beispielsweise durch den Standard-„Print to PDF“ Drucker auf allen Windows-Clients einfach selbst erzeugt werden.

Berechnung der Lizenzwerte

Alle Werte werden über einen Zeitraum von 90 Tagen gemessen. Ausnahme hier bildet der Wert für die Sandbox. Hier wird ein Zeitraum von 30 Tagen betrachtet.
Alle Werte werden auf User aggregiert, sofern dies möglich ist. Wenn eine Zuordnung auf User nicht möglich ist, wird jede E-Mail-Adresse einzeln gezählt. Hierbei werden auch die E-Mail Adressen gezählt, die unter “Konfiguration > E-Mail Routing > E-Mail Server des Unternehmens” hinterlegt sind, auch wenn diese E-Mails dann von außen gesendet werden, aber trotzdem mit der eigenen E-Mail Domäne versendet werden.

  • Modul Protection: Anzahl der ausgehenden E-Mails
  • Modul Encryption: Anzahl der Adressen, die mindestens eine E-Mail per S/MIME oder PGP signiert und/oder verschlüsselt haben beziehungsweise PDF-Mails versendet haben
  • Modul Disclaimer: Anzahl der Adressen mit angewandtem Disclaimer auf E-Mails
  • Modul Large Files: Anzahl der Adressen, bei denen Anhänge durch Large Files verarbeitet wurden
  • Sandbox: Anzahl der Adressen, deren zugehörige E-Mails Dateien enthielten, die in die Sandbox hochgeladen wurden

Auf unserer GitHub Seite https://github.com/noSpamProxy/Reports/tree/master/Get-NspLicenseReport bieten wir Ihnen ein Skript, welches Ihnen eine Übersicht hierzu via Powershell herausgibt. Alternativ können Sie das mitgelieferte Powershell CmdLet PS> Get-NspFeatureUsage verwenden.

Vorgehen bei Lizenzproblemen oder Unterlizenzierung

Sollten nach der Umstellung bei einzelnen Kunden von Partnern Lizenzprobleme auftreten, werden diese über die Konsole von NoSpamProxy als Warnung ausgegeben und dem Administrator auch als E-Mail zugesandt. Dabei sind mehrere Warnstufen und immer ausreichende Reaktionsfristen berücksichtigt (mehrere Wochen), so dass Unstimmigkeiten geklärt werden können. In keinem Fall kommt es zu unmittelbaren Funktionseinschränkungen oder Stillständen bei der Verarbeitung von E-Mails.

Für gemeldete Lizenzprobleme können folgende Ursachen vorliegen:

  • Da die Lizenzierung auf der Basis der Anzahl tatsächlicher User erfolgt und NoSpamProxy lediglich die Anzahl unterschiedlicher E-Mail-Adressen erkennen kann, von denen E-Mails versendet wurden, kann es bei einer sehr hohen Anzahl von Funktionspostfächern zu einer Überschreitung der Toleranz führen. In diesem Fall erhält der Kunde kostenfrei eine angepasste neue Lizenz.
  • Durch Unternehmenswachstum oder andere Faktoren ist die Anzahl der User höher als die Anzahl lizenzierter User. In diesem Fall können Sie bis zum 30.06.2019 ihren Kunden die Nachlizenzierung mit einem einmaligen Discount von 40% auf den EVP anbieten. Sie erhalten Ihre üblichen Partnerkonditionen auf den Sonderpreis. Für erforderliche Wartungsverlängerungen oder -angleichungen gelten die normalen Konditionen.
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Beachten Sie bitte immer zusätzlich die Hinweise im Installationshandbuch und die generellen Upgrade-Hinweise​ hier in der Knowledge Base.

​Vor dem Upgrade sollten Sie sicherstellen, dass das .NET Framework in der Version 4.7.2 installiert ist und die SQL Server Version mindestens2008 R2, besser 2012 oder neuer, entspricht. Alle unterstützten Versionen finden Sie hier.

Wichtiger Hinweis zur Upgrade-Version 12.2 und späteren Versionen

Ab der Upgrade Version 12.2.18253.1152 ist ein Skript zum Aufräumen des Message Trackings enthalten, welches in der Datenbank verwaiste Einträge löscht. Hierdurch kann es vorkommen, dass das Setup längere Zeit nicht reagiert. Das Setup darf nicht abgebrochen werden und muss bis zum Abschluss durchlaufen. Planen Sie hierfür bitte einen längeren Upgrade-Zeitraum ein.

Wenn das Modul “Protection” lizenziert ist, kann es nach dem Update auf Version 13 vorkommen dass die Cyren Dienste nicht funktionieren und keine Viren und Spam Prüfung durchgeführt wird, obwohl die NoSpamProxy Lizenz selber korrekt validiert worden ist.
Um dies zu korrigieren gehen Sie in der NoSpamProxy Konsole unter “Konfiguration > NoSpamProxy Komponenten > Gateway Rollen”, markieren dort die Gateway Rolle(n) und klicken unter der Liste auf “Konfiguration abgleichen”

Konfiguration abgleichen

Upgrade von Version 11.1, 12.0 oder 12.1

Bitte installieren Sie mindestens erst Version 12.2.18253.1152 oder höher, bevor Sie auf die Version 13.0 upgraden. Diese Version können Sie hier herunterladen.
Bitte beachten Sie auch alle Upgrade-Artikel zu den älteren Versionen in unserer Knowledge Base unter “Updateinformationen”.

Upgrade NSP

​Beim Upgrade von der Version 12.2 auf die Version 13.0 bleiben alle Einstellungen und Benutzerinformationen erhalten. Lediglich die Proxy-Einstellungen und inhaltliche Anpassungen der Vorlagendateien (Templates) müssen wie gewohnt gesichert und nach dem Upgrade wieder installiert werden. Dieser Vorgang ist bei den generellen Upgrade-Hinweisen​ beschrieben.​
Aus Sicherheitsgründen exportieren Sie bitte existierende DKIM-Schlüssel VOR dem Upgrade aus der Konsole unter “Menschen und Identitäten > DKIM-Schlüssel” heraus.

Zusätzlich prüfen Sie bitte die folgenden Punkte nach dem Upgrade:

  • Inhaltsfilter: Da es einige Änderungen an den Dateitypen (MIME Types) gab, prüfen Sie bitte alle Inhaltsfilter
  • Der Reputationsfilter im Regelwerk wurde erweitert und ermöglicht weitere, zusätzliche Prüfungen
  • Da die Aktionen zur Malware-Erkennung in einer Aktion zusammengefasst wurden, prüfen Sie bitte, ob weiterhin alle gewünschten Prüfungen in der Aktion “Malware-Scanner” aktiv sind.
  • LAB-Features die vor dem Upgrade über die Systemvariable aktiviert wurden, müssen nach dem Upgrade unter Umständen neu konfiguriert werden, da diese als offizielle Features in das Produkt eingeflossen sind
    • Cyren Sandbox
    • Content Disarm and Reconstruction (CDR) für PDF-Dateien (PDF2PDF)
    • ICAP-Filter ist in die Aktion “Malware-Scanner” integriert worden
    • Erweiterte “Header-From” Validierung im Reputationsfilter
  • In einer zukünftigen Version werden wir die “Direkte Zustellung” bei eingehenden Sendekonnektoren nicht mehr unterstützen. Darauf weisen wir bereits ab Version 13 hin, wenn Sie diese Zustellungsvariante noch aktiv haben: Folgende Meldung wird angezeigt:
    Die direkte Zustellung von eingehenden Nachrichten ist abgekündigt und wird in zukünftigen Versionen entfernt werden. Sie sollten zur Zustellung über Warteschlangen wechseln. Dies können Sie auf dem Knoten E-Mail-Routing durchführen. Weitere Infos dazu in unserer Knowledge Base.
    Meldung Direkte Zustellung deutsch
    Wie Sie dies ändern können, erfahren Sie im Knowledge-Base-Artikel Wechsel zur Warteschlangenzustellung
  • In Version 13 wurde die DKIM-Funktion erweitert. Dadurch wird während eines Upgrade bei existierenden DKIM-Schlüssel ein zweiter Schlüssel hinzugefügt. Alle weiteren Informationen finden Sie im Knowledge-Base-Artikel Verwendung von DKIM ab Version 13.
  • Erweiterte Benachrichtigungen können unter “Konfiguration > Benutzer-Benachrichtigungen > E-Mail Benachrichtigungen” aktiviert/deaktiviert werden.

Umstellung der Lizenz

Mit Version 13.0 haben wir die Einbindung der Lizenz von Lizenz-Datei auf Lizenz-Schlüssel umgestellt. Diese Umstellung erfolgt automatisch und es ist keine weitere Aktion erforderlich.
Bei Problemen beachten Sie bitte den Knowledge-Base-Artikel Neue Lizenz installieren

Outlook Add-In

Das Upgrade des Gateways und des Web Portals erfordert zwingend auch ein Upgrade des Outlook Add-Ins, da sonst die Kommunikation mit dem Web Portal nicht mehr gegeben ist.

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Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Versionen, die momentan durch unseren Support abgedeckt sind sowie Informationen zu generellen Software-Anforderungen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass für die Inanspruchnahme von Support-Leistungen ein entsprechender Vertrag vorliegen muss.

Allgemeine Umgebungsinformationen

NoSpamProxy kann NICHT in der Kombination “Domänencontroller + Exchange + NoSpamProxy” auf einem System betrieben werden, da der Betrieb von Exchange auf einem Domänencontroller untersagt wird.

NoSpamProxy kann aber auf einem System parallel mit Exchange installiert werden. Diese Kombination ist aber nicht empfohlen, da es auf Grund von doppelten Portbelegungen immer wieder zu Problemen beim Betrieb kommt:

  • Port 6060/6061 TCP (interne Kommunikation zwischen den Rollen des NoSpamProxy)
  • Port 25 (wird ebenfalls vom Exchange verwendet)
  • Port 443 (wird für das WebPortal benötigt, kann aber geändert werden)

NoSpamProxy

  • Version 13
  • Version 12.2
  • Version 12.1
  • Version 12.0
  • Version 11.1

NoSpamProxy Outlook Add-In

  • Outlook 2010 und neuer
  • Outlook 2007 (unterstützt bis zum 30. Juni 2019)

Microsoft Betriebssysteme

  • Microsoft Windows Server 2019
  • Microsoft Windows Server 2016
  • Microsoft Windows Server 2012 / R2
  • Microsoft Windows Server 2008 R2 (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)

Microsoft .NET Framework

  • .NET Framework 4.7.2, zwingend erforderlich ab NoSpamProxy 12.2
  • .NET Framework 4.6.2, unterstützt bis Version 12.1 und älter
  • .NET Framework 4.5.7, unterstützt bis Version 11.1 und älter

Microsoft SQL

  • Microsoft SQL Server 2017 inkl. Express Version
  • Microsoft SQL Server 2014 inkl. Express Version
  • Microsoft SQL Server 2012 inkl. Express Version
  • Microsoft SQL Server 2008 R2 inkl. Express Version (wird mit Version 14 nicht mehr unterstützt)

Microsoft Report Viewer

Für die Installation der Intranet Rolle wird benötigt:

  • Microsoft Report Viewer 2010

Microsoft Visual Studio Tools for Office

Für die Installation des Outlook AddIn wird benötigt:

  • Visual Studio Tools for Office 2010 Runtime oder höher
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Hier finden Sie alle Versionen, die Voraussetzung für ein Upgrade auf die aktuelle Version sind. Beachten Sie bei Durchführung des Upgrades unbedingt die Installations- und Upgrade-Anleitung der jeweiligen Version, da teilweise manuelle Änderungen erforderlich sind. Beachten Sie auch, dass Änderungen, die Sie beispielsweise beim Upgrade von Version 7.6 auf 8.0 durchführen müssen, auch für ein direktes Upgrade von 7.6 auf 8.5 erforderlich sind.

Die aktuelle Version finden Sie unter Software-Download.

 

12.2 (Schneller Kanal)

12.2 (Regulärer Kanal)

 

12.1 (Schneller Kanal)

12.1 (Regulärer Kanal)

 

12.0

 

11.1

 

11.0

 

10.1

 

9.2

 

8.5

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Generelle Information zu Updates von NoSpamProxy

Bei jeder Updateinstallation von NoSpamProxy sollten Sie folgende Punkte beachten, unabhängig davon, ob es sich um ein Update innerhalb einer Version oder einen größeren Versionssprung handelt.

Proxyeinstellungen

Die Proxyeinstellungen werden in einer Konfigurationsdatei vorgenommen. In der Kategorie “How To’s” finden Sie den Artikel Konfiguration eines Webproxy für NoSpamProxy ab Version 9.2 mit der genauen Vorgehensweise. Leider werden diese Einstellungen bei jedem Update überschrieben und müssen im Anschluss erneut durchgeführt werden. Kopieren Sie sich daher im Vorfeld die entsprechenden Konfigurationsdateien in ein Backup-Verzeichnis, um sie im Nachgang wieder verwenden zu können.
WICHTIG: Bei Updates innerhalb von bspw. 10.1 oder 10.0 können die Dateien 1:1 weiterverwendet werden. Bei Updates von 9.x auf 10.x müssen die Änderungen auf Basis der neuen Dateien durchgeführt werden. Beachten Sie dazu den oben erwähnten Artikel.

Templateanpassungen

Wenn Sie ein Update von NoSpamProxy 10.x oder kleiner auf eine neuere Version durchführen, müssen Sie die Templatedateien von NoSpamProxy noch manuell sichern. In den Artikeln zur Anpassung des Designs des Web Portals und zur Anpassung des Designs der Benachrichtigungen ​wird die Anpassung der jeweiligen Dateien beschrieben. Diese werden zur Version 10.x bei jedem Update überschrieben und müssen im Vorfeld gesichert werden. Nach dem Update können Sie die Dateien wieder in das originäre Verzeichnis zurückkopieren. Mit der Version 11.x ist ein Template-Designer in NoSpamProxy integriert. Ab diesem Zeitpunkt ist dieser Schritt nicht mehr notwendig, es sei denn, Sie haben die Texte in den Templates angepasst.
WICHTIG: Bei Updates innerhalb von bspw. 10.1 oder 10.0 können die Dateien 1:1 weiterverwendet werden. Bei Updates von 9.x auf 10.x müssen die Änderungen auf Basis der neuen Dateien durchgeführt werden. Beachten Sie dazu die oben erwähnten Artikel.

Web Portal

Wenn das Web Portal ohne die Gateway-Rolle auf einem Server installiert wurde, muss nach dem Update der Konfigurationslink https://<server-url>/enqsig/admin/configurecyren erneut aufgerufen werden und die Meldung manuell verworfen werden, da sie nicht automatisch ausgeblendet wird, wenn dies erfolgreich durchgeführt wurde.
Anschließend muss der Dienst “NoSpamProxy CYREN Service” auf dem Web Portal neu gestartet werden.
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Empfehlungen zu Upgrade-Pfaden

In der Praxis taucht immer wieder der Fall auf, dass eine oder mehrere Versionen von NoSpamProxy übersprungen wurden und sich nun die Frage stellt, ob ein Upgrade oder gar eine Neuinstallation auf die aktuelle Version sinnvoll ist. Dieser Artikel soll Ihnen dabei durch die Erfahrung aus dem Support helfen, hier die richtige Entscheidung zu treffen und ggf. mit Verweis auf zusätzliche Maßnahmen künftige Probleme vermeiden.

Beachten Sie bitte, dass dieser Artikel nicht detailliert auf die einzelnen Upgrade Schritte eingeht, hierzu finden Sie weitere Artikel und Installations- und Upgrade Anleitungen in unserer Knowledge Base in der Kategorie “Update Informationen”, sondern nur das sinnvolle Vorgehen und Besonderheiten beschreibt.

Generelles zu 32-Bit-Windows-Installationen

Da neuere NoSpamProxy-Versionen ab Version 10 keine 32-Bit-Windows-Installationen unterstützen, müssen diese Systeme, sofern ein Upgrade auf die aktuelle Version noch gewünscht ist, zuerst auf ein 64-Bit-Windows ab Windows 2008 R2 oder neuer migriert werden. Windows 2008 SP2 ist nicht ausreichend, da dieses System einige Limitationen hat, die einem wirksamen Betrieb im Weg stehen! Ansonsten beachten Sie bitte die weiteren Hinweise zur von Ihnen eingesetzten Version.

Upgrade von Versionen älter als 7.6

Ein Upgrade von Versionen älter als 7.6 ist in den seltensten Fällen sinnvoll, da sich zwischenzeitlich sehr viel am NoSpamProxy getan hat. Auch birgt ein Upgrade die Gefahr, dass sich Datenbankfehler eingeschlichen haben, die im späteren Betrieb zu Problemen führen. Besser ist hier eine komplette Neuinstallation auf einem neuen System. Der Konfigurationsassistent hilft Ihnen, ein zeitgemäßes Regelwerk zu erstellen, das Sie ggf. noch um eine White- und Blacklist und andere wirklich weiterhin benötigte Sonderregeln ergänzen. Das Level-of-Trust-System bildet sich in der Praxis so schnell wieder neu, dass auch hier mit keiner Erhöhung der False-Positive-Rate gerechnet werden muss.

Upgrade von Versionen 7.6 bis 7.8

Wenn keine große Anpassungen am Regelwerk vorliegen oder nicht sehr viele Zertifikate (>200 aktuell aktive) in der NoSpamProxy-Encryption-Komponente (ehemals enQsig) genutzt werden, empfiehlt sich auch hier eine komplette Neuinstallation.

Sollten Sie sich für ein Upgrade entscheiden, so aktualisieren Sie bitte zuerst auf Version 8.5 und führen anschließend den Artikel “Fehler 4503, 5372 oder 1213 in der Ereignisanzeige nach Update auf Version 7.8 oder neuer” durch. Anschließend können Sie auf Version 9.2 aktualisieren, von der Sie dann nahtlos den Sprung auf Version 10 vollziehen können. Beachten Sie bitte die Installations- und Upgrade Hinweise der Version 10 und die Änderungen seit Version 9.0!

Upgrade von Version 8.0 bis 8.5

Auch hier gilt, dass eine komplette Neuinstallation in aller Regel die bessere Wahl darstellt.

Sollten Sie von Version 7.x auf diese Version aktualisiert haben und noch nicht den Artikel “Fehler 4503, 5372 oder 1213 in der Ereignisanzeige nach Update auf Version 7.8 oder neuer” durchgeführt haben, so empfiehlt es sich, diesen präventiv einmal vor dem Upgrade auf die Version 9.2 durchzuführen. Beachten Sie bitte, dass Sie nicht direkt von Version 8.0 auf die Version 9.2 aktualisieren können, sondern hier zuvor noch den Schritt über die 8.5 durchführen müssen. Den vorgenannten Artikel führen Sie in diesem Fall, sofern noch nicht geschehen, nach dem Upgrade auf die 8.5 durch.

Upgrade von Version 9.0 bis 9.2

Beachten Sie hier bitte unbedingt die Installations- und Upgrade Anleitung der Version 10! Es haben sich einige Dinge geändert, die einen manuellen Eingriff bzw. die Dokumentation der vorherigen Einstellungen (z.B. bei der Aktion “Anhänge verwalten”) notwendig machen. Da ein direktes Upgrade auf die Version 11 nicht möglich ist, müssen Sie den Zwischenschritt über die unten angebotene 10.1 gehen. Sollten Sie nicht die 9.2 im Einsatz haben, muss das System unbedingt zuvor auf 9.2 gebracht werden.

Upgrade ab Version 10.0

Beachten Sie hier bitte unbedingt die Installations- und Upgrade Anleitung der Version 10! Es haben sich einige Dinge geändert, die einen manuellen Eingriff bzw. die Dokumentation der vorherigen Einstellungen (z.B. bei der Aktion “Anhänge verwalten”) notwendig machen. Ab Version 11.0 benötigen Sie mindestens den SQL Server 2008 R2 Express. Diesen bitte vor dem Upgrade aktualisieren.

Upgrade ab Version 11.1

​Vor dem Update sollten Sie sicherstellen, dass das geforderte .NET Framework installiert ist und die ‘SQL Server’-Version mindestens 2008 R2, besser 2012 oder höher entspricht.​ Alle aktuell unterstützten Versionen finden Sie im Knowledge Base Artikel Aktuell unterstützte Software

Benötigte Altversionen für ein Upgrade

In dem Knowledge Base Artikel NoSpamProxy Software-Archiv finden Sie alle benötigten Altversionen für ein Upgrade auf die aktuelle Version, sollten Sie diesen Weg wählen. Beachten Sie bei Durchführung des Upgrades unbedingt die Installations- und Upgrade Anleitung der jeweiligen Altversion, da teilweise manuelle Eingriffe erforderlich sind. Änderungen, die Sie z.B. beim Upgrade von Version 7.6 auf 8.0 durchführen müssen, müssen Sie auch durchführen, wenn Sie gleich von 7.6 auf 8.5 aktualisieren.

Icon Makefg

Beachten Sie bitte immer zusätzlich die Hinweise im Installationshandbuch und die generellen Update-Hinweise​ hier in der Knowledge Base.

​Vor dem Update sollten Sie sicherstellen, dass .NET Framework in der Version 4.7.2 installiert ist und die SQL Server Version minimum 2008 R2 entspricht.

Wichtiger Hinweis zur Update Version 12.2.18253.1152 und späteren Versionen

Ab der Update Version 12.2.18253.1152 (Schneller Kanal) ist ein Skript zum Aufräumen des Message Trackiings enthalten, welches in der Datenbank verwaiste Einträge löscht. Dieses Skript verursacht einen erhöhten Speicherplatz Bedarf auf dem Laufwerk mit der Datenbank NoSpamProxyAddressSynchronization (Intranet Rollen Datenbank). Bitte prüfen Sie vorher ob auf dem Laufwerk mindestens das fünf-fache der aktuellen Datenbank an Speicherplatz zur Verfügung steht.

Die Datenbank Datei finden Sie im Installationsordner vom Microsoft SQL Server. Standard Verzeichnis ist “C:\Program Files\Microsoft SQL Server\<<SQL Version.SQL Instanz>>\MSSQL\DATA\”

Hierdurch kann es ebenfalls vorkommen, dass das Setup längere Zeit nicht reagiert. Das Setup darf nicht abgebrochen werden und muss bis zum Abschluss durchlaufen. Planen Sie hierfür bitte einen längeren Update Zeitraum mit ein.

Upgrade von Version 11.1

​Beim Update von der Version 11.1 auf die Version 12.2 beachten Sie bitte auch den Knowledge Base Artikel “Was ist beim Update auf Version 12 zu beachten?”

Upgrade NSP

​Beim Update von der Version 12.x auf die Version 12.2 bleiben, alle Einstellungen und Benutzerinformationen erhalten. Lediglich die Proxy-Einstellungen und inhaltliche Anpassungen der Vorlagendateien müssen wie gewohnt gesichert und nach dem Update wieder installiert werden. Dieser Vorgang ist bei den generellen Update-Hinweisen​ beschrieben.​

Outlook Add-In

Das Update des Gateways und des Web Portals erfordert zwingend auch ein Update des Outlook Add-Ins, da sonst die Kommunikation mit dem Web Portal nicht mehr gegeben ist.