Informationen und Hinweise Version Schneller Kanal

WARNUNG: Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Update auf die Version 16 zuerst die Version 15.7.0.3377 installiert haben. Ein Update von einer anderen Version kann zu Problemen führen.

Systemvoraussetzungen

Allgemeine Voraussetzungen

Informationen zu den Systemvoraussetzungen finden Sie in der Online-Dokumentation.

    NoSpamProxy

    HINWEIS: Für die Gatewayrolle und die Intranetrolle benötigen Sie einen Microsoft SQL Server. Sie können entweder Microsoft SQL Express oder Microsoft Server Standard/Enterprise einsetzen.

    HINWEIS: Wenn Sie Microsoft SQL Server Express einsetzen und auf die Version 15.1 oder höher von NoSpamProxy Server updaten, darf die Auslastung der verwendeten Datenbank nicht mehr als 70 Prozent betragen.

    • Windows Server 2019 oder neuer
    • Microsoft SQL Server Standard/Enterprise 2016 Service Pack 1 oder Microsoft SQL Express 2025 (auf Windows Server 2019 oder neuer).
    • Wie Sie den SQL Server aktualisieren können, finden Sie auf der Microsoft-Seite.
    • Microsoft .NET Framework 4.8

    HINWEIS: Falls Sie NoSpamProxy und Microsoft Exchange auf demselben Server installiert haben, stellen Sie vor Installation oder Aktualisierung des Microsoft .NET-Frameworks sicher, dass die jeweilige Version des Frameworks von Exchange unterstützt wird. Eine Übersicht der unterstützten Versionen bietet die Exchange-Server-Unterstützbarkeitsmatrix.

    Gatewayrolle

    • Funktionierende DNS-Auflösung. Diese wird von NoSpamProxy Protection für die Auflösung von Realtime Blocklists und Spam URL Blocklists genutzt. NoSpamProxy Encryption benötigt eine DNS-Auflösung für die Überprüfung von Zertifikaten (Zugriff auf ‘Certificate Revocation Lists’ und ‘OCSP’).
    • HTTP- und HTTPS- sowie LDAP-Zugriff auf das Internet. NoSpamProxy Protection benötigt den Zugriff für eine der Realtime Blocklists, die Core Antispam Engine und den integrierten Malware Scanner. NoSpamProxy Encryption verwendet HTTP und HTTPS sowie LDAP für die Überprüfung von Zertifikaten (Zugriff auf ‘Certificate Revocation Lists’ und ‘OCSP’ ).
    • Bei Einsatz einer Firewall entsprechende Portfreigaben für alle Ports, die für NoSpamProxy vorgesehenen sind (in der Regel ist dies Port 25).
    • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6062 von der Oberfläche zur Gatewayrolle. Diese Ports werden für den initialen Verbindungsaufbau zwischen Gatewayrollen und der Intranetrolle benötigt. Nachdem alle Gatewayrollen verbunden sind, erfolgt die Kommunikation zu diesen nur noch über die Intranetrolle.
    • Optional: Beliebiger, dateibasierter On-Access-Virenscanner.
    • Zugriff auf die URL nimbus.bitdefender.net.

    HINWEIS: Geben Sie, wenn Sie Ports freigeben, diese sowohl auf der Windows-Firewall wie auch auf Ihrer Perimeter-Firewall frei.

    Intranetrolle

    • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur Intranetrolle
    • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6062 von Intranetrolle zur Gatewayrolle
    • Optional: TCP-Verbindung zum Domain Controller über LDAP oder Global Catalog
    • Optional: TCP-Verbindung zum Web Portal über HTTPS.

    NoSpamProxy Command Center

    • TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur Intranetrolle

    Outlook Add-In

    Informationen zu den Voraussetzungen für das Outlook Add-In finden Sie in der Online-Dokumentation.

      Web Portal

      • Windows Server 2019 oder neuer
      • Microsoft .NET Framework 4.8
      • Microsoft SQL Server Standard/Enterprise 2016 Service Pack 1 beziehungsweise Microsoft SQL Express 2025.

      HINWEIS: Falls Sie NoSpamProxy und Microsoft Exchange auf demselben Server installiert haben, stellen Sie vor Installation oder Aktualisierung des Microsoft .NET-Frameworks sicher, dass die jeweilige Version des Frameworks von Exchange unterstützt wird. Eine Übersicht der unterstützten Versionen bietet die Exchange-Server-Unterstützbarkeitsmatrix.

      Vorbereitungen

      In Abhängigkeit von der geplanten Installationsumgebung sind unterschiedliche Vorbereitungen notwendig.

      • Portfreigaben auf der Firewall Wenn Sie eine Firewall verwenden, muss der für das Web Portal von NoSpamProxy vorgesehene Port freigegeben sein. In der Regel ist dies Port 443.
      • IIS auf einer Gatewayrolle Wenn der IIS auf dem gleichen System wie eine der Gatewayrollen installiert ist, deaktivieren Sie die SSL-Loopbackprüfung. Das Verfahren wird in der Microsoft Knowledge Base beschrieben.
        • Nutzen Sie die Methode 1, um eine Ausnahme für die Verbindung auf diese Adresse einzurichten.
        • Methode 2 wird nicht empfohlen, da so eine wesentliche Sicherheitsfunktion Ihres Servers deaktiviert würde.
      • Web Portal in der DMZ/auf Computer außerhalb der Domäne Wenn das Web Portal auf einem Computer in der DMZ bzw. auf einem Computer außerhalb der Domäne installiert ist, deaktivieren Sie bitte die UAC-Remote-Restrictions. Das Verfahren wird in der Microsoft Knowledge Base beschrieben.

      Das Update starten

      Vor dem Update

      • Prüfen Sie, ob der von Ihnen eingesetzte Microsoft SQL Server Standard/Enterprise oder Microsoft SQL Express auf dem erforderlichen Stand ist. 
      • Stoppen Sie bei einem Update von Microsoft SQL Server oder Microsoft SQL Server Express zugreifenden NoSpamProxy-Dienste, um Datenbank-Inkonsistenzen zu vermeiden.
      • Durch eine präzisere Erkennung von Dateitypen kann es erforderlich sein, bestehende Einstellungen im Inhaltsfilter anzupassen. Mit der neuen Erkennung werden Dateitypen genauer zugeordnet. Dadurch können bestehende Filterregeln unter Umständen nicht mehr wie gewohnt greifen. Wenn Ihre Filterregeln speziell auf bestimmte MIME-Typen abzielen, empfehlen wir, diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine vollständige Liste aller erkannten Dateiformate finden Sie in der Online-Dokumentation.
      • Sollten Sie bei der Inhaltsfilterung einen Allowlist-Ansatz verfolgen, gehen Sie folgendermaßen vor:
        1. Entfernen Sie vor dem Update die “Reject All”-Regel.
        2. Führen Sie das Update durch.
        3. Prüfen Sie den Inhaltsfilter und kontrollieren Sie die Dateitypen.
        4. Aktivieren Sie die “Reject All”-Regel.
      • Beachten Sie, dass der “neue” TCP Proxy jetzt zwingend ist. Der “alte”, über die Konfigurationsdatei zu aktivierende TCP Proxy, wird nicht mehr unterstützt. Weitere Informationen zum TCP Proxy finden Sie in der Online-Dokumentation.

        Reihenfolge bei der Aktualisierung

        1. Aktualisieren Sie die Intranetrolle. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Unter Umständen ist eine temporäre Erhöhung des zugewiesenen RAM-Speichers hilfreich.
        2. Aktualisieren Sie die Gatewayrolle(n). Falls Sie mehrere Gatewayrollen einsetzen, aktualisieren Sie diese nacheinander.
        3. Aktualisieren Sie das Web Portal.

        Starten des Updates

        Klicken Sie die Setup-Datei von NoSpamProxy. Der Assistent führt Sie durch die Installation der neuen Version.

        HINWEIS: Wenn Sie zuerst Version 15.7 installieren, der SQL Express 2025 aber bereits im Einsatz ist und die Datenbankgröße der Intranetrolle 7GB überschreitet, müssen Sie die Setup-Datei per Powershell starten. Nutzen Sie dafür den folgenden Befehl:

        .\<<Setup-Name>> -quiet

        Änderungen und Empfehlungen

        Inhaltsfilter MIME-Typen

        Durch eine präzisere Erkennung von Dateitypen kann es erforderlich sein, bestehende Einstellungen im Inhaltsfilter anzupassen. Mit der neuen Erkennung werden Dateitypen genauer zugeordnet. Dadurch können bestehende Filterregeln unter Umständen nicht mehr wie gewohnt greifen. Wenn Ihre Filterregeln speziell auf bestimmte MIME-Typen abzielen, empfehlen wir, diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine vollständige Liste aller erkannten Dateiformate finden Sie in der Online-Dokumentation.

        Neuer TCP Proxy

        Beachten Sie, dass der “neue” TCP Proxy jetzt zwingend ist. Der “alte”, über die Konfigurationsdatei zu aktivierende TCP Proxy, wird nicht mehr unterstützt. Weitere Informationen zum TCP Proxy finden Sie in der Online-Dokumentation.

        DMARC-Prüfung auf “p=none”

        Es ist nun möglich, E-Mails bei fehlgeschlagener DMARC-Prüfung trotz DMARC-Richtlinie p=none abzuweisen.