Informationen und Hinweise Version Schneller Kanal
WARNUNG: Stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Update auf die Version 16 zuerst die Version 15.7.0.3377 installiert haben. Ein Update von einer anderen Version kann zu Problemen führen.
Systemvoraussetzungen
Allgemeine Voraussetzungen
Informationen zu den Systemvoraussetzungen finden Sie in der Online-Dokumentation.
NoSpamProxy
- Windows Server 2019 oder neuer
- Microsoft SQL Server Standard/Enterprise 2016 Service Pack 1 oder Microsoft SQL Express 2025 (auf Windows Server 2019 oder neuer).
- Wie Sie den SQL Server aktualisieren können, finden Sie auf der Microsoft-Seite.
- Microsoft .NET Framework 4.8
Gatewayrolle
- Funktionierende DNS-Auflösung. Diese wird von NoSpamProxy Protection für die Auflösung von Realtime Blocklists und Spam URL Blocklists genutzt. NoSpamProxy Encryption benötigt eine DNS-Auflösung für die Überprüfung von Zertifikaten (Zugriff auf ‘Certificate Revocation Lists’ und ‘OCSP’).
- HTTP- und HTTPS- sowie LDAP-Zugriff auf das Internet. NoSpamProxy Protection benötigt den Zugriff für eine der Realtime Blocklists, die Core Antispam Engine und den integrierten Malware Scanner. NoSpamProxy Encryption verwendet HTTP und HTTPS sowie LDAP für die Überprüfung von Zertifikaten (Zugriff auf ‘Certificate Revocation Lists’ und ‘OCSP’ ).
- Bei Einsatz einer Firewall entsprechende Portfreigaben für alle Ports, die für NoSpamProxy vorgesehenen sind (in der Regel ist dies Port 25).
- TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6062 von der Oberfläche zur Gatewayrolle. Diese Ports werden für den initialen Verbindungsaufbau zwischen Gatewayrollen und der Intranetrolle benötigt. Nachdem alle Gatewayrollen verbunden sind, erfolgt die Kommunikation zu diesen nur noch über die Intranetrolle.
- Optional: Beliebiger, dateibasierter On-Access-Virenscanner.
- Zugriff auf die URL nimbus.bitdefender.net.
Intranetrolle
- TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur Intranetrolle
- TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6062 von Intranetrolle zur Gatewayrolle
- Optional: TCP-Verbindung zum Domain Controller über LDAP oder Global Catalog
- Optional: TCP-Verbindung zum Web Portal über HTTPS.
NoSpamProxy Command Center
- TCP-Verbindung über Port 6060 und HTTPS-Verbindung über Port 6061 von der Oberfläche zur Intranetrolle
Outlook Add-In
Informationen zu den Voraussetzungen für das Outlook Add-In finden Sie in der Online-Dokumentation.
Web Portal
- Windows Server 2019 oder neuer
- Microsoft .NET Framework 4.8
- Microsoft SQL Server Standard/Enterprise 2016 Service Pack 1 beziehungsweise Microsoft SQL Express 2025.
Vorbereitungen
In Abhängigkeit von der geplanten Installationsumgebung sind unterschiedliche Vorbereitungen notwendig.
- Portfreigaben auf der Firewall Wenn Sie eine Firewall verwenden, muss der für das Web Portal von NoSpamProxy vorgesehene Port freigegeben sein. In der Regel ist dies Port 443.
- IIS auf einer Gatewayrolle Wenn der IIS auf dem gleichen System wie eine der Gatewayrollen installiert ist, deaktivieren Sie die SSL-Loopbackprüfung. Das Verfahren wird in der Microsoft Knowledge Base beschrieben.
- Nutzen Sie die Methode 1, um eine Ausnahme für die Verbindung auf diese Adresse einzurichten.
- Methode 2 wird nicht empfohlen, da so eine wesentliche Sicherheitsfunktion Ihres Servers deaktiviert würde.
- Web Portal in der DMZ/auf Computer außerhalb der Domäne Wenn das Web Portal auf einem Computer in der DMZ bzw. auf einem Computer außerhalb der Domäne installiert ist, deaktivieren Sie bitte die UAC-Remote-Restrictions. Das Verfahren wird in der Microsoft Knowledge Base beschrieben.
Das Update starten
Vor dem Update
- Prüfen Sie, ob der von Ihnen eingesetzte Microsoft SQL Server Standard/Enterprise oder Microsoft SQL Express auf dem erforderlichen Stand ist.
- Stoppen Sie bei einem Update von Microsoft SQL Server oder Microsoft SQL Server Express zugreifenden NoSpamProxy-Dienste, um Datenbank-Inkonsistenzen zu vermeiden.
- Durch eine präzisere Erkennung von Dateitypen kann es erforderlich sein, bestehende Einstellungen im Inhaltsfilter anzupassen. Mit der neuen Erkennung werden Dateitypen genauer zugeordnet. Dadurch können bestehende Filterregeln unter Umständen nicht mehr wie gewohnt greifen. Wenn Ihre Filterregeln speziell auf bestimmte MIME-Typen abzielen, empfehlen wir, diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine vollständige Liste aller erkannten Dateiformate finden Sie in der Online-Dokumentation.
- Sollten Sie bei der Inhaltsfilterung einen Allowlist-Ansatz verfolgen, gehen Sie folgendermaßen vor:
-
- Entfernen Sie vor dem Update die “Reject All”-Regel.
- Führen Sie das Update durch.
- Prüfen Sie den Inhaltsfilter und kontrollieren Sie die Dateitypen.
- Aktivieren Sie die “Reject All”-Regel.
- Beachten Sie, dass der “neue” TCP Proxy jetzt zwingend ist. Der “alte”, über die Konfigurationsdatei zu aktivierende TCP Proxy, wird nicht mehr unterstützt. Weitere Informationen zum TCP Proxy finden Sie in der Online-Dokumentation.
Reihenfolge bei der Aktualisierung
- Aktualisieren Sie die Intranetrolle. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Unter Umständen ist eine temporäre Erhöhung des zugewiesenen RAM-Speichers hilfreich.
- Aktualisieren Sie die Gatewayrolle(n). Falls Sie mehrere Gatewayrollen einsetzen, aktualisieren Sie diese nacheinander.
- Aktualisieren Sie das Web Portal.
Starten des Updates
Klicken Sie die Setup-Datei von NoSpamProxy. Der Assistent führt Sie durch die Installation der neuen Version.
.\<<Setup-Name>> -quietÄnderungen und Empfehlungen
Inhaltsfilter MIME-Typen
Durch eine präzisere Erkennung von Dateitypen kann es erforderlich sein, bestehende Einstellungen im Inhaltsfilter anzupassen. Mit der neuen Erkennung werden Dateitypen genauer zugeordnet. Dadurch können bestehende Filterregeln unter Umständen nicht mehr wie gewohnt greifen. Wenn Ihre Filterregeln speziell auf bestimmte MIME-Typen abzielen, empfehlen wir, diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine vollständige Liste aller erkannten Dateiformate finden Sie in der Online-Dokumentation.
Neuer TCP Proxy
Beachten Sie, dass der “neue” TCP Proxy jetzt zwingend ist. Der “alte”, über die Konfigurationsdatei zu aktivierende TCP Proxy, wird nicht mehr unterstützt. Weitere Informationen zum TCP Proxy finden Sie in der Online-Dokumentation.
DMARC-Prüfung auf “p=none”
Es ist nun möglich, E-Mails bei fehlgeschlagener DMARC-Prüfung trotz DMARC-Richtlinie p=none abzuweisen.