Wie entsteht E-Mail-Missbrauch?
Das größte Einfallstor für Cyberangriffe ist die E-Mail. Mit Hilfe von Phishing-Kampagnen, Brute-Force-Angriffen oder Credential Stuffing (der Nutzung von Passwörtern aus anderen Datenlecks) verschaffen sich Cyberkriminelle Zugang zu legitimen E-Mail-Konten. Diese werden dann genutzt, um unbemerkt Spam oder Malware zu verbreiten. Doch wie entsteht ein solcher Angriff?
Gehackte Benutzerkonten
Beliebte Einfallstore für Angreifer sind schwache oder gestohlene Zugangsdaten. Mit Hilfe von Phishing-Kampagnen, Brute-Force-Angriffen oder Credential Stuffing (das heißt der Nutzung von Passwörtern aus anderen Datenlecks) verschaffen sich die Angreifer Zugang zu E-Mail-Konten. Diese Konten werden dann genutzt, um unbemerkt unter falschem Namen Spam oder Malware zu verbreiten.
Malware auf Endgeräten
Trojaner, Viren oder Würmer können sich auf Mitarbeiter-PCs einnisten und von dort aus E-Mails versenden. Diese Schadsoftware kann Passwörter auslesen, E-Mail-Clients kapern oder sich selbst per E-Mail weiterverbreiten. Das Gemeine: Die Malware nutzt dabei die vertrauenswürdige Absenderadresse Ihres Unternehmens.
Schwachstellen in der IT-Infrastruktur
Ungepatchte Systeme mit bekannten Sicherheitslücken oder ungesicherte Webformulare sind potenzielle Einfallstore – und Angreifer scannen das Internet gezielt nach solchen Schwachstellen und nutzen sie aus.
Unbedarfte Mitarbeitende
Es muss nicht immer Missbrauch sein: Manchmal schicken Mitarbeitende E-Mails versehentlich an komplette Verteiler. Manchmal werden Newsletter aus Versehen an viel zu viele Empfänger gesendet. Auch menschliches Versagen kann zu massenhaftem E-Mail-Versand führen.
Welche Folgen hat E-Mail-Missbrauch?
Die Folgen von dieser Art des E-Mail-Missbrauchs können gravierend sein: Durch das Versenden einer großen Menge an E-Mails kann Ihre Domain oder IP-Adresse auf Blocklists landen und so blockiert werden. Außerdem leidet deren Reputation: Große E-Mail-Anbieter wie beispielsweise Outlook stufen Ihre Domain als unzuverlässig ein – was nur schwer wieder rückgängig zu machen ist.
Die Folge ist dann eine blockierte Geschäftskommunikation, wodurch wichtige E-Mails and Partner oder Kunden nicht ankommen. Außerdem wird das Lösen des Problems inklusive der Wiederherstellung der Reputation sowie dem Ausgleichen der Geschäftsverlusten hohe Kosten verursachen.
Was ist Flow Guard?
Flow Guard schützt Sie vor den genannten Risiken, indem er den ausgehenden E-Mail-Verkehr Ihres Unternehmens überwacht. Dabei erhält jeder User in NoSpamProxy individuelle Kontingente für den E-Mail-Versand. Diese Kontingente beziehungsweise Schwellwerte legen fest, wie viele E-Mails ein Benutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums versenden darf. Wird ein Schwellwert überschritten, greift Flow Guard ein und blockiert den weiteren Versand.
Flow Guard ermöglicht es also, die Menge an ausgehenden E-Mails zu kontrollieren. So können ungewollte Massen-E-Mails – seien sie nun von unbedarften Benutzern erzeugt oder durch Malware ausgelöst – vor dem Versand erkannt und die Reputation der eigenen Domain geschützt werden.
Wie funktioniert Flow Guard?
Flow Guard beobachtet in Echtzeit, wie viele E-Mails jeder Benutzer versendet. Diese Überwachung läuft im Hintergrund, ohne die normale E-Mail-Kommunikation zu beeinträchtigen.
In NoSpamProxy Cloud gibt es feste Schwellwerte, in NoSpamProxy Server übernimmt der Administrator die Konfiguration der Schwellwerte, wobei es zwei verschiedene gibt:
- Anzahl der Empfänger-Adressen pro Stunde
- Anzahl der Empfänger-Adressen insgesamt pro Tag
Die Schwellwerte können individuell pro Benutzer oder auf Basis von AD-Gruppenmitgliedschaften festgelegt werden. Ein Mitarbeiter im Vertrieb hat schließlich andere Anforderungen als jemand aus der Buchhaltung, und das Versenden von Newslettern erfordert häufig sehr hohe Schwellwerte.
Wird der Schwellwert überschritten, wird jede weitere ausgehende E-Mail abgewiesen. Der Versand wird gestoppt, bevor Schaden entsteht.
Welche Vorteile hat Flow Guard?
Flow Guard bietet – zusätzlich zum Schutz, den beispielsweise der Malware Scanner oder 32Guards bieten – zahlreiche konkrete Vorteile für Ihre E-Mail-Infrastruktur und Ihre Domain:
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