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Analyse des Cyren-Ausfalls vom 20. März

Am 20. März kam es zu einer kurzzeitigen Störung bei der Verarbeitung von E-Mails, da die Abfrage der Mail-Hashwerte durch den Cyren Dienst nicht funktionierte.

Wir entschuldigen uns in aller Form für die Unannehmlichkeiten und die durch NoSpamProxy verursachte Unterbrechung des E-Mail-Betriebs.

Unser Partner Cyren, der ein weltweites Netzwerk zur Prüfung von E-Mails betreibt, hat uns inzwischen einen Root-Cause Bericht zur Verfügung gestellt.

Danach bestand der Ausfall des Dienstes von 12.35 UTC bis 13.34 UTC. Die Cyren Front-End Server verzeichneten in dieser Zeit eine sehr hohe Auslastung, die zum einen durch einen sprunghaften Anstieg von Anfragen (3- bis 5-fach) und zum anderen durch einem daraus resultierenden umfangreichen Update der SPAM Erkennungslogik dazu führten, dass die Server keine Anfragen mehr verarbeitet haben.

Die Schutzmaßnahmen von Cyren vor solchen Leistungsspitzen haben in diesem Fall nicht gegriffen. Cyren hat zugesichert, dass diese entsprechend dem aufgetretenen Szenario so verbessert werden, dass sich ein so oder ähnlich gelagerter Ausfall nicht wiederholen kann.

Um die Abhängigkeit von NoSpamProxy von Ausfällen der Dienste Dritter weiter zu verringern, planen wir künftig die Möglichkeit, die Abfrage externer Dienste so konfigurierbar zu machen, dass E-Mails weiter verarbeitet werden können, ohne aktuelle Sicherheitsstandards einfach aufzugeben.
Über die genaue Funktionalität und Zeitpunkt der Verfügbarkeit informieren wir Sie wie gewohnt im Rahmen unserer Release-Kommunikation.

Wir bitten Sie nochmals, auch im Namen unseres Partners Cyren, den Ausfall zu entschuldigen. Für weitere Fragen stehen unser Support-Team und ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Analyse des Cyren-Ausfalls vom 20. März
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